Das Einhorn ist nicht erfunden.
Es ist entstanden – aus meinem Prozess, aus meinem Scheitern, aus meinem Wachstum.

Lange war es schwarz.
So wie die Jahre, in denen ich dachte, ich müsse gefallen, funktionieren, leise sein.
Schwarz wie Masking.
Schwarz wie People Pleasing.
Schwarz wie die Angst vor Sichtbarkeit und Kritik.
Ich war vielschichtig – nur wusste ich nicht, dass das eine Stärke ist.
Ich hielt mich für „zu viel“ und „zu wenig“ gleichzeitig
Und dann begriff ich:
Meine größte Stärke ist das, was ich überwunden habe.
Die Kernproblematik wurde zur Kernkompetenz.
Ich habe Masken abgelegt.
Ich habe gelernt, dass „Stark sein“ oft nur Überleben ist.
Ich habe verstanden, dass Veränderung nicht sofort passieren muss –
Samen reichen.
Wachsen darf später.
Ich habe gesehen, dass Menschen sich von selbst sortieren, wenn ich echt bin.
Wer bleibt, gehört zu mir.
Wer geht, darf gehen.
Ich habe akzeptiert, dass nicht jedes „Tool“ für jede Psyche passt.
Und dass „Für mich nicht“ ein vollständiger Satz ist.
Mit jeder Erkenntnis wurde das Einhorn heller.
Das Horn bekam Farbe – nicht, weil alles gut wurde, sondern weil ich wahr wurde.

Das farbige Horn steht heute für:
- mein Überleben und mein Wachstum
- meine Tiefe und Vielschichtigkeit
- meinen Mut, sichtbar zu sein
- meine Fähigkeit, im Chaos zu lernen
- mein eigenes Leuchten